FIFA WM 2026

Redaktionsaufstellung: Unsere Elf für das große WM-Duell gegen Spanien

Die österreichische Nationalmannschaft trifft heute im Sechzehntelfinale der WM 2026 auf Spanien. Nachdem wir uns angesehen haben, was sich die Fans von dem Duell gegen den großen Favoriten erwarten, wollen wir uns nun an unsere Redaktionsaufstellung wagen.

Heute findet für viele Fans des österreichischen Nationalteams eines der größten Spiele ihres Lebens statt. Wenn es nach der Papierform geht, dann könnte dies natürlich der letzte Auftritt der Nationalmannschaft bei diesem Turnier sein, denn Spanien zählt zu den ganz großen Favoriten, auch wenn der Gegner durchaus einige Probleme hat, die wir hier ausführlich vorgestellt haben.

Wir würden heute eine Elf ins Rennen schicken, von der wir wissen, dass wir sie nicht auf dem Spielfeld sehen werden – aber immerhin geht es ja in diesem Artikel darum, wie wir aufstellen würden und nicht, ob wir die Startelf von Ralf Rangnick erraten.

Das ist unsere Elf gegen Spanien:

Tormann: Alexander Schlager wäre bei der WM 2026 zwar nicht unsere erste Wahl gewesen, aber ein Tormannwechsel nach der Gruppenphase könnte für Verunsicherung in der Hintermannschaft sorgen, weshalb wir ihn auch heute aufstellen würden.

Innenverteidigung: Gegen Spanien werden wir sehr viel Intensität benötigen und wir würden uns ein Abwehrzentrum aus Danso und Affengruber wünschen. Affengruber zeigte in der spanischen Liga extrem gute Leistungen, was man als gutes Omen für dieses Spiel betrachten könnte. Wir würden hier alles auf Physis setzen und denken, dass dieses Duo dies am besten umsetzen kann.

Außenverteidigung: Mwene steht verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, wir hätten aber links hinten ohnehin Laimer aufgestellt, da wir ihm noch die besten Chancen in den Duellen gegen Weltstar Lamine Yamal einräumen. Für Stefan Posch gibt es auf der rechten Abwehrseite kaum Alternativen. Auch wenn er bis jetzt kein gutes Turnier spielt, was natürlich auch mit seinem Kieferbruch zusammenhängen wird, steht er bei uns in der Startaufstellung. Ein großer Pluspunkt ist, dass beim Gegner Nico Williams ausfallen sollte und die spanische Auswahl auf dem linken Flügel nicht viele fitte Alternativen hat. Laimer auf der rechten und Prass auf der linken Abwehrseite wäre eine andere Option, wobei Prass gegen Yamal vermutlich noch größere Probleme bekommen könnte, da seine Stärken als Linksverteidiger eher im Spiel nach vorne zu finden sind. Alaba als linker Außenverteidiger wäre auch eine Variante, nur ist fraglich ob der Fitnesszustand des 34-Jährigen diese laufintensive Rolle zulässt. 

Defensives Mittelfeld: Neben Seiwald, der ohnehin immer fix gesetzt ist, würden wir Wanner statt Xaver Schlager starten lassen, da der Neo-Nationalspieler bei diesem Turnier stärkere Leistungen zeigte.

Offensive Dreierreihe: Sabitzer auf dem linken Flügel ist immer gesetzt. Auf der Zehn fand der Teamchef bisher keine gleichwerte Alternative zum verletzten Baumgartner, weshalb wir es mit Sasa Kalajdzic probieren würde. Der großgewachsene Offensivspieler spielte auch beim LASK diese Position und kommt nach seinem Last-Minute-Goldtor mit breiter Brust in die K.o.-Phase. Rechts setzen wir auf Patrick Wimmer, da Romano Schmid abseits seines schönen Treffers gegen Jordanien nicht viel gelang.

Sturmspitze: Hier fällt unsere Wahl knapp auf Gregoritsch, zumal dieser auch den Ausgleich zum 3:3 gegen Algerien vorbereitete und laufstärker als Arnautovic ist, der gegen Ende der Partie Schwung bringen könnte.