Redaktionsaufstellung: Unsere Elf für das WM-Duell gegen Algerien
Die österreichische Nationalmannschaft trifft im letzten Gruppenspiel auf Algerien und es gibt viele Diskussionen im Vorfeld des Spiels, da beide Mannschaften zum Zeitpunkt des Anpfiffs bereits wissen werden, welches Ergebnis sie für ein Weiterkommen benötigen werden und wer die jeweiligen Gegner wären.
Wir halten nicht viel davon, dass man sich über dieses Thema zu viele Gedanken macht. Ein Sieg gegen Algerien würde starke sechs Punkte aus der Gruppenphase bedeuten, was für Österreich ohne Zweifel ein schöner Erfolg wäre. Und wenn der Gegner im Sechzehntelfinale Spanien heißt, hat man ein großes Highlight, bei dem man nur überraschen kann. Bei einer WM-Endrunde hat man die Gelegenheit sich der gesamten Welt zu präsentieren und es wäre schön, wenn wir im dritten Gruppenspiel mutig auftreten und auf Sieg spielen. Taktieren kann genauso schiefgehen und unserer Meinung nach haben wir uns nicht für die Endrunde qualifiziert, um ein langweiliges 0:0-Unentschieden gegen Algerien zu fabrizieren.
Das ist unsere Elf gegen Algerien:
Tormann: Patrick Pentz wird auch gegen Algerien die Nummer eins im Tor der Österreicher sein.
Innenverteidigung: Sollte David Alaba fit sein und keine Pause benötigen, dann wird er wohl neben Danso im Abwehrzentrum starten. Ansonsten kann Lienhart seinen Platz einnehmen.
Außenverteidigung: Da wir auch gegen Algerien mit der besten Mannschaft antreten wollen, würden wir erneut auf Laimer und Posch setzen. Sollte Posch aufgrund seines Kieferbruchs eine Pause benötigen, wären Mwene oder Prass auf der linken Abwehrseite eine Option.
Defensives Mittelfeld: Alles andere als Seiwald und Xaver Schlager wäre eine Überraschung, zumal Paul Wanner fraglich ist, da er aufgrund einer MRT-Untersuchung am Donnerstag das Training verpasste.
Offensives Mittelfeld: Sabitzer ist auf links gesetzt, die Position auf der Zehn ist seit Christoph Baumgartners Ausfall nach wie vor das größte Fragezeichen, zumal weder Gregoritsch beim Testspiel gegen Jordanien noch Wanner gegen Argentinien auf dieser Position überzeugten. Die beiden besten Alternativen wären wohl Romano Schmid und Carney Chukwuemeka. Sasa Kalajdzic wäre ebenfalls eine Alternative hinter der Spitze, auch wenn er beim ersten WM-Spiel gegen Jordanien als Mittelstürmer blass blieb. Wir würden gerne Carney Chukwuemeka von Beginn an sehen und Romano Schmid als Rechtsaußen. Sollte Schmid im Zentrum beginnen, wäre auf dem rechten Flügel auch Patrick Wimmer eine Option.
Sturm: Hier ist es wohl eine Geschmackssache, ob Arnautovic, Gregoritsch oder Kalajdzic starten. Kalajdzic würden wir eher auf der Zehn sehen und nicht als Solospitze. Wir würden gegen Algerien auf Marko Arnautovic setzen, der als Zielspieler mehr Unberechenbarkeit ins österreichische Spiel bringt.

