Deutschland

SpVgg Greuther Fürth – Zwischenbilanz und Rückrundenvorschau 2014/15

Schaffen die Kleeblätter die ersehnte Wende?

Von vielen Experten als Geheimfavourit für den Aufstieg in die oberste deutsche Spielklasse gehandelt, ist die SpVgg Greuther Fürth nach der Hinrunde nur Mittelmaß. Freilich musste man vor der Saison Abgänge verkaften, mit jungen neuen Spielern wollte man dies kompensieren und oben mitspielen. Zu den Sommertransfers zählte Robert Zulj, der zuletzt mehr Einsatzzeiten erhielt. In der Rückrunde will unser Offensivmann sein Torkonto aufstocken.

Rückblick auf Herbstsaison

Auch wenn vereinsseitig der Aufstieg nicht als Ziel ausgeschrieben wurde, hatten sich die Franken zu Beginn der Saison mehr ausgerechnet. In der Vorsaison stand man ähnlich mit vielen Neuzugängen da, am Ende belegten die Kleeblätter einen guten dritten Platz. Von diesen Leistungen war man im Herbst weit entfernt und überwinterte deshalb nur auf dem 12. Platz. Vor der Saison zu den Fürthern gestoßen setzte man Hoffnungen in das österreichische Sturmtalent Robert Zulj vom österreichischen Meister RedBull Salzburg, der sich drei Mal in die Torschützenliste eintragen und eine Vorlage verbuchen konnte.

 

Zunächst häufig als Joker eingesetzt, kam der Österreicher zuletzt öfter zum Zug. Das lag auch daran, dass Kramer seine Elf zunehmend mit zwei Stürmern auflaufen ließ und Zulj neben Köln-Leihgabe Kacper Przybylko seinen Platz fand. Gegen den gebürtigen Polen hatte unser Legionär als Solospitze im Herbst zumeist das Nachsehen. Von insgesamt 19 Einsätzen stand Zulj neun Mal in der Startelf. Er bringt es auf 74,2% angekommene Pässe aus dem Spiel und 40,6% gewonnene Zweikämpfe.

Zugänge

Thesker Stefan (Abwehr, Hannover 96)

Philip Ronny (Abwehr, FC Augsburg)

Freis Sebastian (Sturm, FC Freiburg)

Tripic Zlatko (Sturm, Start Kristiansand)

Abgänge

Rojas Marco (Sturm, FC Thun)

Pledl Thomas (Mittelfeld, FC Ingolstadt)

Cinar Orkan (Mittelfeld, Gaziantepspor)

Guilherme (Abwehr, vereinslos)

Vorbereitung & Testspiele

Die Vorbereitung auf die Rückrunde verbrachten die Fürther im türkischen Belek. Im Süden testete man gegen PFC Ludogores Razgrad aus Bulgarien (0:1) sowie gegen den FC Thun (3:0) und die Young Boys Bern (4:2) aus der Schweiz. Gegen Letztere trug sich Robert Zulj in die Torschützenliste ein und erzielte den spielentscheidenden Treffer:

 

Vor der anstehenden Rückrunde unterlagen die Kleeblätter zuhause dem FC Augsburg mit 1:2 und remisierten gegen den VfL Bochum mit 1:1.

Prognose für Rückrunde

In der Hinrunde stellte Coach Kramer sein System von Pressing auf kontrollierte Defensive um. Eine gute Defensivarbeit bei gegnerischem Ballbesitz soll in der Rückrunde als Basis für das eigene Spiel dienen. In den Herbstpartien wurde häufig die mangelnde Chancenauswertung kritisiert. In der Vorbereitung haben die Kleeblätter aber gezeigt, dass sie noch wissen, wo das Tor steht. Das stimmt auch den Cheftrainer positiv für die anstehenden Spiele. Die Qualität für einen Platz in der oberen Tabellenhälfte zum Saisonende haben die Fürther mit Sicherheit. Mit Sebastian Freis vom SC Freiburg verstärkte man sich im Winter zudem mit einem Mittelstürmer, der den Konkurrenzkampf im Sturm anheizen soll. Im Moment deutet sich ein Zweikampf zwischen Freis und Przybylko an. Dass auch unser Offensivmann Robert Zulj Tore schießen kann, hat er bereits bewiesen. Mit guten Leistungen und vorallem Scorerpunkten wird auch er für Kramer im Frühjahr Thema sein.

Wir wünschen unseren Legionären viel Erfolg in der Rückrunde!

 
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(David Weichselbaum)

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