Rest der Welt

Aston Villa FC – Hull City / Premier League, 3. Spieltag

Im Nationalteam nur auf Abruf, trotzdem war bei Andreas Weimann keine Spur von Trotz zu sehen als er seine „Villansmit einem Tor und einem Assist (Man of the Match) fast im Alleingang zum zweiten Saisonsieg führte. Aston Villa rangiert damit mit sieben Punkten auf Rang 3 der englischen Premier League.

 

 

[image name=AVFC_OE] 2:1 [image name=HULL]
  (2:0)  

 

Immer über das ÖFB-Nationalteam und unsere Legionäre in Deutschland und Resteuropa informiert sein:

12terMann WhatsApp-Broadcast

Du folgst 12terMann auf Facebook, bekommst aber nicht alle aktuellen Benachrichtigungen? Klick Hier!

Aston Villa  begann diesmal in einem klassischen 4-4-2 mit Andi Weimann als Doppelspitze neben Gabriel Agbonlahor. Die Gastgeber versuchten schon früh Druck auszuüben, das intensive Pressing führte in der 14. Spielminute zum Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte. Charles N´Zogbia zögerte nicht lange, spielte zu Andreas Weimann, der mit der ersten Berührung direkt zu Agbonlahor weiterleitete und dieser schloss überlegt zur 1:0-Führung ab. Neun Minuten vor Ende der ersten Spielhälfte gewann Aston Villa wieder den Ball am gegnerischen Strafraum. Agbonlahor spielte die Kugel zu Richardson, der sah Weimann in der Mitte und der Österreicher schoss nach einer kurzen Ballannahme mit links zum 2:0-Pausenstand ein. In der zweiten Hälfte verwalteten die Hausherren größtenteils ihren Zwei-Tore-Vorsprung, was auch das leichte Übergewicht der Gäste im Ballbesitz erklärt. Hull City konnte durch den zweiten Saisontreffer des Ex-Rapidlers Nikica Jelavic noch auf 2:1 verkürzen, spannend wurde es jedoch nicht mehr. Es waren sehr wichtige drei Punkte für Aston Villa bevor es in den gewaltigen „Viererpack“ gegen Liverpool, Arsenal, Chelsea und ManCity geht. 

Obwohl Trainer Lambert auf ein anderes System als gewöhnlich zurückgriff, spielte Andreas Weimann, wie auch in den ersten beiden Saisonspielen, von Anfang an. Er interpretierte seine Position als linker Stürmer etwas defensiver als Kollege Agbonlahor, ließ sich einige Male ins Mittelfeld zurückfallen, um entweder die Innenverteidiger herauszulocken oder sich Bälle zu holen und diese anschließend zu verteilen. Mit seinem Tor zum 2:0 und seiner Vorarbeit zum 1:0 war der Österreicher ohne Zweifel „Man of the Match„, was auch seine insgesamt 45 Ballkontakte sowie 30 Pässe (73% positiv) deutlich unterstreichen. Es war zudem sein zweiter Treffer sowie sein erster Assist im dritten Premier League Spiel der laufenden Saison. Kann Marcel Koller wirklich auf so einen Topmann verzichten? 

(Matthias Judt)

Schreibe einen Kommentar